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Im diesem Kalender wollen wir Hainburg
an der Donau
beleuchten. Diese exponierte Lage unmittelbar am Fluss brachte schon immer viele Vorteile aber auch Gefahren mit sich. Einige Bilder sollen darauf hinweisen.
Eine der freundlichen Seiten des Flusses war das reiche Angebot an Fischen. Was heute noch gefangen werden kann, sehen Sie auf den folgenden Kalenderblättern

Die Bilder der beschriebenen Fische mussten aus urheberrechtlichen Gründen gelöscht werden.




Der Zander auch Schill oder Fogosch genannt, lebt als Raubfisch in langsam fließenden Flüssen wie Rhein oder Donau. Er wird durchschnittlich 40 bis 50 cm groß, Ein Riese von 1,1 m und 15 kg wurde vor Jahren in Deutschland aus der Donau geholt.


Der Wels: Er ist der größte Süßwasserfisch Europas. Als Raubfisch ist er in der Dämmerung oder nächtens unterwegs. Charakteristisch sind die für's Tasten verwendeten langen Barteln.
Über die Größe das Fisches gibt es vom Fischerlatein (5 m Lang 300 kg schwer) bis zur 100%igen Wahrheit ( ein Hainburger, er lebt noch , hat ein 2,02 m langes 64 kg schweres Exemplar gefangen. Foto auf  Wels aus Hainburg  letztes Bild), alles.


Die Schleie  ist ein karpfenartiger Fisch, der in Europa weit verbreitet ist. Sie lebt am Grund langsam strömender Gewässer, wird ca. 20 bis 40 cm groß. Ihre Schuppen sind mit einer Schleimhaut, die antibakterielle und pilzhemmende Wirkung hat, überzogen. Der Fisch hat die Möglichkeit zur Kälte-oder Hitzestarre, er kann dadurch kurze Zeit auch in saurerstoffarmen Gewässern überleben.

Der Hasel ist ein geselliger Schwarmfisch, der in Österreich weit verbreitet ist. Er ist kleinwüchsig - kaum mehr als 25 cm.   Bevorzugt hält er sich in hartgründigen, langsam strömenden Abschnitten auf. Zum überwiegenden Teil ernährt sich der Hasel von im Wasser lebenden Wirbellosen oder Larven und Algen.

Der Gründling ist ein gesellig lebender Karpfenfisch, der gerne in Gewässern mit kiesigen oder sandigem Grund mit Pflanzenbewuchs lebt.
Nahrung: Insektenlarven, Weich- und Krebstiere.
Er wird ca. 10 cm groß und oft als Köderfisch für Raubfische verwendet.

Der Flußbarsch mit deutlich zweigeteilter Rückenflossen und senkrechten Streifen.
Er wird etwa 30-40 cm lang und ca. 1 kg schwer. Größe und Gewicht hängen wesentlich vom Nahrungsangebot und von den Gewässerbedingung ab.


Die Barbe lebt in sauerstoffreichen Fließewässern mit sandigen oder kiesigen Böden. Sie ist gesellig , hält sich in bodennähe auf, ist nachtaktiv und wird von 30-70 cm lang

Nahrung: Fischlaich, Insektenlarven und Würmer.

Die Brachse ist wegen ihres gräten reichen Fleisches kaum auf Speisetellern zu finden.
Sie lebt in langsam fließenden Gewässern oder Seen mit schlammigem Grund und Unterwasserpflanzenteppichen.
Bei genügender Anzahl von Raubfischen (Reduktion der Population) können Großbrachsen (bis 85 cm Länge und 8 kg Gewicht) heranwachsen.

Der Hecht lebt als Standfisch in unfernahen Fließgewässern, Seen oder Teichen.
Als aggressiver Raubfisch, der Fische aller Art, Frösche, Vögel, kleine Säugetiere auch eigene Artgenossen frißt, läßt er sich nur schwer züchten.
Während der Paarungszeit hat das Weibchen zum Schutz des Männchens eine Beißhemmung.
Hechte erreichen eine durchschnittliche Größe von 50-100 cm und etwa 10 kg .

Stichlinge haben keine Schuppen sondern eine Reihe von Stacheln (Name).
Die ca 4-8 cm großen Fische bauen Nester und haben ein ausgeprägtes Brutverhalten.
Sie fressen Kleintiere und sind selbst wichtige Nahrungsquellen von 'Raubfischen und fischfressenden Vögeln (zB Graureihern).


Der Sterletgehört zur Familie der Störe. Sein schlanker Körper ist von Knochenplatten bedeckt. Er ist ein Fließgewäss liebender Bodenbewohner. Zum Laichen ziehen Sterlets Flüsse hinauf um auf kiesigem Grund abzulaichen.
Der Rückgang  der Laichplätze und die starke Befischeung haben den Sterlet auf die "Rote Liste" gebracht, er ist vom Aussterben bedroht.

Die Rotfeder 20-30 cm , 20-30 dag kommt vom Ural bis zu denPyrenäen in Gewässern mit schlammigem Grund und pflanzenreichen Bereichen vor. Die Wasserpflanzen dienen zur Deckung und als Nahrung. Der Fisch ist sehr schreckhaft, sich nähernde Raubfische werden mit der Seitenlinie wahrgenommen (Wind und Wellen stören das Frühwarnsystem).
1960 nach Neuseeland eingeführt, stellten die Rotfedern ein Plage dar, da sie die Pflanzengesellscheften  veränderten.