2010

Im Februar wurden die Arbeiten fortgesetzt. Die schneereichen und sehr kalten Wochen ließen die außerhalb des Turmes liegende Wasserleitung einfrieren. Das für die Putzarbeiten nötige Wasser mußte in Kanistern herangeschafft werden. Ende März war die Arbeit der Restauratoren zum größten Teil abgeschlossen.

Einige Bilder zeigen den Zustand vor und nach der Restaurierung
Im ersten Geschoss war ein nach Westen gerichtetes Fenster vermauert. Es wurde geöffnet
An mehreren Stellen im Turm kann man noch die Abdrucke der für die Gewölbe verwendeten Schalungsbretter erkennen,
das rechte Bild zeigt eine gereinigte Putzfläche. Hohlstellen wurden mit geeignetem Material ausgefüllt
Im linken Bild ist noch der Rauchfang zu erkennen. Der lockere Fugenmörtel und die sich ablösende Farbschicht sind abgebürstet. Rechts sind die Wände verputzt, wobei stark hervorragende Steine die Putzflächen unterbrechen. Der Boden des zweiten Geschosses ist entfernt.

Anfangs April beginnt die Fa. Schäfer mit dem Entfernen der Treppen und der Zwischenböden.
Die weiteren Veränderungen im Inneren des Turmes erfolgen nach Plänen von Dr.Ing.Rita Piras
Die neuen Ebenen wurden auf die dafür vorgesehenen Mauervorsprünge gesetzt. (Im oberen Bild ist einer als dunkler Streifen erkennbar)

Die Umbauten wurden nach den Vorgaben des Statikers DI Franz Tatzber vorgenommen

Die Treppen - hier jene von Ebene1 zu Ebene2 - winden sich an der Mauer hoch (die Geländer fehlen noch). Der braune Balken im linken Bild ist Teil der alten Konstruktion, in die glänzende Schiene (ebenfalls links) werden Beleuchtungskörper, verschiebbar, eingesetzt.

In der untersten Ebene wurden 2 neuzeitliche Klosetts eingebaut (von mittelalterlichen Sanitäreinrichtungen haben wir Abstand genommen), der Boden und die neuen Wände verfliest.

Der Fußboden wurde mit alten, gereinigten Dachbodenziegel ausgelegt.

Die Firma GLASBAU  OTTO wurde beauftragt, ein Nurglas-geländer, gehalten mit Bodenprofil, aus 2 x 8 mm Sicherheitsglas zu montieren. Wir haben diese Variante einer aus Holzstäben vorgezogen, da die Transparenz des Materials durchgehend den Blick auf die restaurierten Mauerflächen erlaubt. Ein massives Holzgeländer hätte außerdem die zur Verfügung stehenden Räume  optisch verkleinert.


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